Sightadel

Plattform · KI-Vorlagen

Ein Entwurf für Ihre Branche.
Die Entscheidungen bleiben bei Ihnen.

Die meisten Richtlinien beginnen mit einem leeren Dokument. Sightadel beginnt mit einer Vorlage für Ihre Branche, entstanden aus langer Erfahrung in Beratung und Zertifizierung. Was Sie bereits eingegeben oder aus Ihren Systemen übernommen haben, nutzt die KI für Vorschläge. Sie stimmen zu, ändern oder ergänzen. Wo die Norm eine eigene Entscheidung von Ihnen verlangt, macht sie nur einen Vorschlag und markiert die Stelle.

Start mit Substanz

Sie beginnen mit einer Vorlage, die zu Ihrer Branche passt, statt mit einem generischen Muster aus dem Netz.

Vorschläge aus Ihren Angaben

Die KI nutzt, was schon in Sightadel steht – Assets, Nachweise, frühere Antworten – und füllt daraus vor. Sie formuliert Abschnitte und bringt Stichpunkte in eine prüffähige Form.

Vorschlag, keine Entscheidung

Was nur Sie entscheiden können, schlägt die KI höchstens vor. Übernommen wird erst, was Sie bestätigen. Diese Stellen sind markiert, damit nichts übersehen wird.

Leitfragen statt Rätselraten

Zu jeder offenen Stelle gibt es Fragen, die Ihnen beim Entscheiden helfen.

So funktioniert es

In 4 Schritten eingerichtet.

  1. 1

    Branche angeben

    Sie geben an, in welcher Branche Sie tätig sind. Darauf beruhen die Vorlagen, die Sie erhalten.

  2. 2

    Entwurf prüfen

    Die Vorlage ist bereits auf Ihre Situation zugeschnitten. Sie lesen sie und passen an, was nicht stimmt.

  3. 3

    Offene Stellen entscheiden

    Markierte Abschnitte wie Ziele, Risikoakzeptanz oder Verantwortlichkeiten füllen Sie selbst aus, unterstützt durch Leitfragen.

  4. 4

    Freigeben und verknüpfen

    Das fertige Dokument geben Sie frei und verknüpfen es als Nachweis mit den passenden Kontrollen.

Vorher – nachher

Was sich mit KI-Vorlagen ändert.

Nicht die Arbeit verschwindet, sondern das Suchen, Nachfragen und Hinterherlaufen.

Ohne Sightadel

  • Muster aus dem Netz passen weder zur Branche noch zur Größe des Unternehmens.
  • Richtlinien werden aus alten Projekten kopiert, samt fremder Begriffe.
  • Vor einer leeren Vorlage vergehen Tage, bis der erste Satz steht.
  • Vollständig vorausgefüllte Dokumente wirken fertig, halten im Audit aber nicht.
  • Niemand weiß genau, welche Stellen eine Entscheidung der Leitung brauchen.

Mit Sightadel

  • Der Entwurf passt zu Ihrer Branche und beruht auf Erfahrung aus Beratung und Zertifizierung.
  • Die KI hilft beim Formulieren und bringt Stichpunkte in eine prüffähige Form.
  • Stellen mit eigener Entscheidung sind markiert und mit Leitfragen versehen.
  • Das freigegebene Dokument wird als Nachweis mit den Kontrollen verknüpft.
  • Bei schwierigen Fragen ziehen Sie echte Berater hinzu.

KI-Vorlagen

Warum die KI nicht alles ausfüllt

Eine Norm wie ISO 27001 verlangt, dass die Leitung selbst Ziele setzt, Risiken bewertet und Verantwortung zuweist. Ein Dokument, das diese Entscheidungen vorwegnimmt, sieht fertig aus und fällt im Audit trotzdem durch. Der Auditor fragt nach, und dann muss jemand erklären können, warum es so entschieden wurde.

  • Ziele der Informationssicherheit
  • Bewertung und Akzeptanz von Risiken
  • Rollen und Verantwortlichkeiten
  • Geltungsbereich und begründete Ausnahmen

KI-Vorlagen

Worauf die Vorlagen beruhen

Die Vorlagen stammen aus langer Erfahrung in Beratung und Zertifizierung. Sie unterscheiden sich je nach Branche, weil ein Maschinenbauer andere Risiken hat als ein Softwareanbieter oder eine Arztpraxis. Wie weit die KI vorformuliert, hängt davon ab, was Ihnen wirklich hilft.

  • Vorlagen je Branche
  • Zuschnitt auf Ihre Angaben
  • Formulierungshilfe für eigene Stichpunkte
  • Markierung aller Stellen mit eigener Entscheidung
  • Leitfragen zu jeder offenen Stelle

KI-Vorlagen

Wenn es knifflig wird

Manche Fragen beantwortet keine Vorlage, etwa eine schwierige Abgrenzung des Geltungsbereichs. Dafür gibt es bei Sightadel echte Berater, die Sie bei Bedarf hinzuziehen.

  • Beratung für Einzelfragen
  • Rollen „Berater intern“ und „Berater extern“
  • Ihre eigenen Berater können ebenfalls mitarbeiten

Im Detail

KI-Vorlagen: was Sie wissen sollten.

Wie Sie mit einem Entwurf arbeiten

Eine Vorlage ist ein Ausgangspunkt, kein Ergebnis. Lesen Sie den Entwurf zuerst vollständig, bevor Sie einzelne Sätze ändern. So erkennen Sie, ob Aufbau und Umfang zu Ihrem Unternehmen passen. Ein Betrieb mit vierzig Beschäftigten braucht keine Richtlinie, die drei Gremien und fünf Freigabestufen beschreibt.

Gehen Sie dann Abschnitt für Abschnitt vor. Streichen Sie, was bei Ihnen nicht vorkommt, und ergänzen Sie, was fehlt. Wo Sie nur Stichpunkte haben, etwa aus einem Gespräch mit der IT, lassen Sie sich von der KI beim Formulieren helfen. Prüfen Sie jeden Vorschlag darauf, ob er stimmt. Eine gut klingende Formulierung, die nicht gelebt wird, ist im Audit ein Risiko.

Die markierten Stellen bearbeiten Sie zuletzt und bewusst. Dort stehen Leitfragen, die bei der Entscheidung helfen. Beziehen Sie die Personen ein, die tatsächlich entscheiden, meist die Geschäftsleitung. Halten Sie fest, wann und von wem entschieden wurde.

Am Ende geben Sie das Dokument frei und verknüpfen es als Nachweis mit den passenden Kontrollen. Ab dann gilt es als Vorgabe, und das Gültigkeitsdatum erinnert an die nächste Überprüfung.

Was ein Dokument prüffähig macht

Auditoren lesen Richtlinien nicht auf Stil, sondern auf Substanz. Sie prüfen, ob das Dokument zu Ihrer Organisation passt, ob es freigegeben ist und ob es gelebt wird. Einige Merkmale helfen dabei.

Jedes Dokument braucht einen klaren Zweck und Geltungsbereich, eine verantwortliche Stelle, ein Freigabedatum und eine Versionsangabe. Begriffe sollten so verwendet werden wie im Rest Ihrer Dokumentation. Spricht die Leitlinie vom Informationssicherheitsbeauftragten und die Rollenbeschreibung vom IT-Sicherheitsverantwortlichen, fragt der Auditor nach.

Vorgaben sollten überprüfbar sein. „Passwörter müssen sicher sein“ lässt sich nicht prüfen. Eine Vorgabe zu Mindestlänge, Mehrfaktor-Anmeldung und Umgang mit kompromittierten Passwörtern schon. Gleichzeitig darf ein Dokument nichts versprechen, was Sie nicht einhalten. Wer eine vierteljährliche Überprüfung festschreibt, muss vier Protokolle im Jahr vorlegen können.

Schließlich zählt die Verbindung zur Praxis. Eine Richtlinie wird im Audit fast immer zusammen mit einem Beleg betrachtet: Schulungsnachweis, Protokoll, Screenshot. Verknüpfen Sie deshalb Richtlinie und Nachweise an derselben Kontrolle.

Warum bestimmte Stellen offen bleiben

Managementsystemnormen verlangen Entscheidungen, die nur die Organisation selbst treffen kann. Dazu gehören die Ziele, die Kriterien für die Akzeptanz von Risiken, die Zuweisung von Verantwortung und der Geltungsbereich. Diese Entscheidungen sind der Kern des Systems. Werden sie aus einer Vorlage übernommen, fehlt die Grundlage für alles Weitere.

Im Audit zeigt sich das schnell. Der Auditor fragt die Geschäftsleitung, warum ein Ziel so gewählt wurde oder ab welcher Schwelle ein Risiko akzeptiert wird. Steht im Dokument eine Formulierung, die niemand im Haus erklären kann, ist das eine Feststellung. Deshalb füllt die KI diese Stellen bewusst nicht aus.

Stattdessen sind sie markiert und mit Leitfragen versehen. Die Fragen helfen, die Entscheidung vorzubereiten: Welche Werte sind für das Geschäft entscheidend? Welche Ausfallzeit ist tragbar? Wer darf ein Restrisiko akzeptieren? Fällt die Antwort schwer, ist das kein Fehler der Vorlage, sondern genau der Punkt, an dem echte Beratung hilft. Berater lassen sich in Sightadel als Paket dazubuchen, und eigene externe Berater laden Sie mit eigener Rolle ins Konto ein.

Häufige Fehler mit Vorlagen

Der häufigste Fehler ist, eine Vorlage unverändert freizugeben. Sie mag gut formuliert sein, beschreibt im Zweifel aber Abläufe, die es bei Ihnen nicht gibt. Der Auditor findet die Lücke spätestens in der zweiten Stufe, wenn er nach dem gelebten Ablauf fragt.

Ein zweiter Fehler ist Überregulierung. Vorlagen enthalten oft mehr, als ein kleines Unternehmen braucht. Jede zusätzliche Vorgabe ist eine weitere Pflicht, die Sie belegen müssen. Wenige, dafür eingehaltene Regeln sind besser als ein umfangreiches Werk, das niemand liest.

Drittens werden Dokumente geschrieben und vergessen. Eine Richtlinie sollte mindestens jährlich geprüft werden und immer dann, wenn sich Organisation, Systeme oder Vorgaben ändern. Setzen Sie ein Gültigkeitsdatum am Nachweis, dann erinnert Sightadel rechtzeitig.

Viertens gehören Normtexte nicht in Ihre Dokumente. ISO-Normen sind urheberrechtlich geschützt. Beschreiben Sie, was Sie tun, statt die Norm abzuschreiben. Genau das will der Auditor ohnehin sehen.

Fragen und Antworten

Fragen zu KI-Vorlagen

Mehr im FAQ oder direkt über unser Kontaktformular.

Ist ein KI-Entwurf schon auditfest?

Nein. Ein Entwurf ist ein Ausgangspunkt. Auditfest wird ein Dokument erst, wenn Sie die offenen Entscheidungen getroffen, den Inhalt geprüft und es freigegeben haben.

Für welche Branchen gibt es Vorlagen?

Die Vorlagen werden je Branche zugeschnitten, etwa für Industrie, Dienstleistung oder Gesundheitswesen. Fragen Sie uns, wenn Sie wissen möchten, was für Ihre Branche vorbereitet ist.

Warum bleiben manche Felder leer?

Weil die Norm dort eine Entscheidung der Leitung verlangt, zum Beispiel bei Zielen und Risikoakzeptanz. Diese Stellen sind markiert und mit Leitfragen versehen.

Kann ich vorhandene eigene Dokumente weiter nutzen?

Ja. Sie laden eigene Richtlinien in das Nachweis-Archiv hoch und verknüpfen sie mit den Kontrollen. Die Vorlagen brauchen Sie nur dort, wo noch etwas fehlt.

Wo werden die Daten verarbeitet?

Sightadel wird in Deutschland entwickelt und gehostet. Betreiber ist die neonotu GmbH mit Sitz in München.

Darf ich den Normtext in Sightadel hinterlegen?

Nein. ISO-Normen sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nicht in ein System hochgeladen werden, auf das mehrere Personen zugreifen. Die Kontrollen in Sightadel beschreiben, was verlangt wird. Den Normtext erwerben Sie selbst und nutzen ihn nach Ihrer Lizenz.

Kann ich Dokumente auch in Word weiterbearbeiten?

Sightadel unterstützt Import und Export im Excel- und Word-Format. So stimmen Sie Dokumente bei Bedarf auch außerhalb der App ab und laden die freigegebene Fassung als Nachweis hoch.

Wer sollte einen Entwurf freigeben?

Die Person oder das Gremium, das für den Inhalt verantwortlich ist. Leitlinie und Ziele gibt in der Regel die Geschäftsleitung frei, themenspezifische Richtlinien oft die zuständige Fachverantwortung. Halten Sie Datum und Freigabe am Dokument fest.

Fangen Sie mit einer Norm an.

14 Tage, voller Zugriff, keine Zahlungsdaten. Was Sie anlegen, bleibt im bezahlten Plan erhalten.