Sightadel

Plattform · Security Score

So sehen Angreifer Ihre Domains.
Und so sehen Sie es zuerst.

Nicht jede Schwachstelle steht in einer Richtlinie. Manche sieht jeder, der Ihre Website, Ihren Mailserver oder Ihre DNS-Einträge von außen ansieht. Sightadel prüft die von außen sichtbare Angriffsfläche Ihrer Domains, fasst das Ergebnis in einem Security Score zusammen und zeigt jedes Problem mit einer Anleitung zur Behebung.

Ein Wert, den jeder versteht

Eine Note von A bis F und ein Wert von 0 bis 100. Damit reden Geschäftsleitung und IT über dasselbe.

Die wichtigsten Probleme zuerst

Schwachstellen sind nach Schweregrad sortiert. Die Top 5 stehen direkt auf dem Dashboard.

Behebung mit Anleitung

Zu jedem Problem gibt es eine Beschreibung, das betroffene Asset und einen Vorschlag zur Behebung.

Entwicklung sichtbar

Der Verlauf zeigt, ob Ihr Score steigt oder fällt, von sieben Tagen bis zu einem Jahr.

So funktioniert es

In 4 Schritten eingerichtet.

  1. 1

    Domains hinterlegen

    Sie hinterlegen die Domains, die überwacht werden sollen. Eine davon ist Ihre primäre Domain.

  2. 2

    Ergebnis ansehen

    Das Dashboard zeigt den Security Score, die Schwachstellen nach Schweregrad und den Stand je Kategorie.

  3. 3

    Probleme bearbeiten

    In der Liste der Probleme öffnen Sie jedes einzeln, lesen die Anleitung und setzen den Status.

  4. 4

    Behebung bestätigen lassen

    Markieren Sie ein Problem als behoben, bestätigt ein erneuter Scan die Behebung, bevor es geschlossen wird.

Vorher – nachher

Was sich mit Security Score ändert.

Nicht die Arbeit verschwindet, sondern das Suchen, Nachfragen und Hinterherlaufen.

Ohne Sightadel

  • Wie die eigenen Domains von außen aussehen, prüft niemand regelmäßig.
  • Fehlkonfigurationen an Website, Mailserver oder DNS fallen erst auf, wenn etwas passiert.
  • Die Geschäftsleitung bekommt technische Berichte, die sie nicht einordnen kann.
  • Behobene Probleme werden als erledigt gemeldet, ohne dass jemand es bestätigt.
  • Technische Funde und Compliance-Arbeit laufen getrennt voneinander.

Mit Sightadel

  • Eine Note von A bis F und ein Wert von 0 bis 100 fassen die Sicht von außen zusammen.
  • Schwachstellen sind nach Schweregrad sortiert, die Top 5 stehen auf dem Dashboard.
  • Jedes Problem hat Beschreibung, betroffenes Asset und einen Vorschlag zur Behebung.
  • Ein erneuter Scan bestätigt die Behebung, bevor ein Problem geschlossen wird.
  • Aus einem Fund wird ein Maßnahmenplan, verknüpft mit der passenden Kontrolle.

Security Score

Was das Dashboard zeigt

Das Dashboard fasst Ihren Sicherheitsstand und Ihren Compliance-Fortschritt auf einer Seite zusammen.

  • Security Score als Note von A bis F und Wert von 0 bis 100
  • Verlauf über 7, 30, 60 und 90 Tage oder ein Jahr
  • Überwachte Domains mit Kennzeichnung der primären Domain
  • Schwachstellen nach Kritisch, Hoch, Mittel, Niedrig und Info
  • Top 5 Probleme mit betroffenem Asset
  • Compliance-Fortschritt je aktivem Framework

Security Score

Kategorien

Der Score setzt sich aus mehreren Bereichen zusammen. Jeder Bereich hat einen eigenen Wert von 0 bis 100. So sehen Sie, ob ein schwacher Gesamtwert an der Website, am Mailserver oder an der DNS-Konfiguration liegt.

  • Netzwerksicherheit
  • Anwendungssicherheit
  • DNS
  • IP-Reputation
  • E-Mail-Sicherheit
  • Datenlecks

Security Score

Die Liste der Probleme

Unter Probleme stehen alle gefundenen Schwachstellen mit Suche und Filtern nach Status, Schweregrad und betroffenem Asset. Jedes Problem öffnen Sie in einer Detailansicht mit Beschreibung, Erkennungsdetails, betroffenen Assets und Behebung.

  • Schweregrad und Bezeichnung der Schwachstelle
  • Betroffenes Asset, etwa eine Adresse auf muster-gmbh.de
  • Status: Offen, In Bearbeitung, Behoben oder Ignoriert
  • Auswirkung auf den Score
  • Zeitpunkt der ersten und letzten Erkennung

Im Detail

Security Score: was Sie wissen sollten.

Was der Score misst und was nicht

Der Security Score bewertet die von außen sichtbare Angriffsfläche Ihrer Domains. Gemeint ist alles, was auch ein Außenstehender ohne Zugangsdaten sehen kann: Ihre Website, Ihre Mailserver, Ihre DNS-Einträge und die Reputation Ihrer Adressen. Daraus ergeben sich die Kategorien Netzwerksicherheit, Anwendungssicherheit, DNS, IP-Reputation, E-Mail-Sicherheit und Datenlecks, jede mit einem eigenen Wert von 0 bis 100.

Das ist bewusst eine Außensicht. Angreifer beginnen dort, und viele Vorfälle gehen auf einfache Fehlkonfigurationen zurück: fehlende Sicherheits-Header, schwache E-Mail-Authentifizierung, veraltete Software auf einem vergessenen Server. Solche Funde sind oft schnell behoben, wenn man sie kennt.

Was der Score nicht misst, ist ebenso wichtig. Er sieht nicht, was hinter der Anmeldung liegt, wie Ihre Mitarbeitenden geschult sind oder ob Ihre Datensicherung funktioniert. Er ersetzt weder einen Penetrationstest noch ein Managementsystem. Eine gute Note bedeutet eine saubere Außensicht, nicht ein sicheres Unternehmen. Deshalb steht der Score in Sightadel neben dem Compliance-Fortschritt je Framework und nicht an dessen Stelle.

So arbeiten Sie die Probleme ab

Beginnen Sie mit den Problemen, die am meisten bewirken. Die Liste lässt sich nach Schweregrad filtern, und jedes Problem zeigt seine Auswirkung auf den Score. Kritische und hohe Funde kommen zuerst, danach die mittleren. Niedrige und informative Meldungen bearbeiten Sie, wenn Zeit ist, oder entscheiden bewusst, sie zu ignorieren.

Öffnen Sie jedes Problem in der Detailansicht. Dort stehen Beschreibung, Erkennungsdetails, betroffene Assets und ein Vorschlag zur Behebung. Prüfen Sie zuerst, ob das betroffene Asset noch Ihnen gehört und gebraucht wird. Manchmal ist die beste Behebung, einen alten Dienst abzuschalten.

Setzen Sie den Status auf „In Bearbeitung“, sobald jemand daran arbeitet. Bei größeren Änderungen legen Sie einen Maßnahmenplan mit Verantwortlichem und Frist an und verknüpfen ihn mit der passenden Kontrolle. Ist das Problem behoben, markieren Sie es entsprechend. Ein erneuter Scan bestätigt die Behebung, bevor das Problem geschlossen wird.

Ist ein Fund in Ihrem Fall gewollt, setzen Sie ihn auf „Ignoriert“ und begründen die Entscheidung. Das hält den Score ehrlich und die Entscheidung nachvollziehbar.

Den Score richtig kommunizieren

Ein Wert von 0 bis 100 und eine Note von A bis F sind für die Geschäftsleitung leichter zu verstehen als eine Liste mit Header-Namen. Nutzen Sie das, aber erklären Sie den Wert. Wichtiger als die Zahl selbst ist ihre Entwicklung. Der Verlauf über 7, 30, 60 und 90 Tage oder ein Jahr zeigt, ob sich die Lage verbessert.

Berichten Sie den Score zusammen mit den Kategorien. Ein guter Gesamtwert kann eine starke E-Mail-Sicherheit und eine schwache Anwendungssicherheit verdecken. Die Kategorien zeigen, wo das Problem liegt und wer zuständig ist: Webentwicklung, Mailbetrieb oder Netzwerk.

Setzen Sie den Score nicht als Ziel an sich. Wer nur auf die Zahl schaut, ist versucht, unbequeme Funde zu ignorieren. Sinnvoller ist ein Ziel wie dieses: Kritische und hohe Probleme bleiben nicht länger offen als ein festgelegter Zeitraum, den Sie in Ihrer Richtlinie bestimmen.

Nach außen zeigen Sie den Stand über das Trust Center. Das Sightadel-Siegel dort verlinkt auf Ihre Scorecard. Kunden sehen damit, dass Ihre Angaben aus einem gepflegten System stammen.

Was Auditoren daraus ablesen

Ein Auditor prüft beim Schwachstellenmanagement nicht, ob Sie keine Schwachstellen haben. Das hat niemand. Er prüft, ob Sie einen Prozess haben, um sie zu erkennen, zu bewerten und zu behandeln, und ob dieser Prozess gelebt wird.

Der Security Score liefert dafür Belege. Die Liste der Probleme zeigt, wann ein Fund zuerst und zuletzt erkannt wurde, welchen Status er hat und wie er sich auf den Score auswirkt. Ein Maßnahmenplan mit Verknüpfung zur Kontrolle zeigt, wie aus dem technischen Fund eine gesteuerte Maßnahme wurde. Der Verlauf des Scores zeigt die Wirkung über die Zeit.

Achten Sie auf Übereinstimmung mit Ihren Dokumenten. Beschreibt Ihre Richtlinie, dass kritische Schwachstellen innerhalb einer bestimmten Frist behoben werden, will der Auditor Beispiele dafür sehen. Ignorierte Funde ohne Begründung fallen ebenfalls auf.

Wichtig ist auch hier die Abgrenzung. Die Außensicht deckt nur einen Teil des Schwachstellenmanagements ab. Interne Systeme, Arbeitsplätze und Anwendungen hinter der Anmeldung brauchen eigene Prüfungen. Deren Ergebnisse legen Sie als Nachweis im Archiv ab.

Tiefer prüfen

Wenn der Blick auf Ihre Domains nicht reicht.

Der Security Score zeigt, was an Ihren Domains von außen sichtbar ist. Für tiefere Prüfungen arbeiten wir mit veyrisk zusammen: Schwachstellenscans im eigenen Netz, Webanwendungen, Cloud-Konfigurationen, Identitäten und Penetrationstests. Die Befunde landen als Probleme mit Frist in Sightadel.

veyrisk ist ein eigenständiges Produkt und unabhängig von Ihrer Sightadel-Lizenz buchbar. Was passt, klären wir in einem kurzen Gespräch.

Beratung anfragen

Fragen und Antworten

Fragen zu Security Score

Mehr im FAQ oder direkt über unser Kontaktformular.

Was genau wird geprüft?

Die von außen sichtbare Angriffsfläche Ihrer Domains, also das, was auch ein Außenstehender sehen kann: Website, Mailserver, DNS-Einträge und die Reputation Ihrer Adressen.

Ersetzt der Security Score einen Penetrationstest?

Nein. Der Score zeigt die Sicht von außen und findet typische Fehlkonfigurationen. Ein Penetrationstest geht tiefer und prüft auch, was hinter der Anmeldung liegt.

Was passiert, wenn ich ein Problem als behoben markiere?

Ein erneuter Scan bestätigt die Behebung, bevor das Problem geschlossen wird. So bleibt der Score ehrlich.

Kann ich ein Problem bewusst ignorieren?

Ja. Manche Funde sind in Ihrem Fall gewollt. Sie setzen dann den Status auf „Ignoriert“. Begründen Sie die Entscheidung, damit sie später nachvollziehbar ist.

Wie hängt der Score mit Compliance zusammen?

Aus einem Problem machen Sie einen Maßnahmenplan und verknüpfen ihn mit der passenden Kontrolle. So wird aus einem technischen Fund ein Nachweis dafür, dass Sie Schwachstellen behandeln.

Was bedeutet die Note von A bis F?

Die Note fasst den Wert von 0 bis 100 in einer Stufe zusammen. Sie hilft im Gespräch mit der Geschäftsleitung. Für die Arbeit sind die Kategorien und die einzelnen Probleme wichtiger.

Warum ist mein Score gesunken, obwohl ich nichts geändert habe?

Der Score bildet die Sicht von außen ab. Neue Funde entstehen etwa, wenn sich an Website, Mailservern oder DNS-Einträgen etwas ändert oder eine Ihrer Adressen in einem Datenleck auftaucht. Die Zeitpunkte der Erkennung und der Verlauf zeigen, was sich geändert hat.

Hilft der Security Score bei NIS2?

Er deckt einen Teil ab: Schwachstellen in der von außen sichtbaren Angriffsfläche erkennen und behandeln. Die übrigen Maßnahmen nach § 30 BSIG bearbeiten Sie im NIS2-Framework.

Fangen Sie mit einer Norm an.

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