Sightadel

Plattform · Nachweis-Archiv

Ein Nachweis.
Für jede Kontrolle, die er belegt.

Im Audit zählt nicht, was beschlossen wurde, sondern was belegt ist. Das Nachweis-Archiv sammelt Richtlinien, Protokolle, Screenshots und Berichte an einer Stelle. Jeder Nachweis hat eine Version, ein Gültigkeitsdatum und eine verantwortliche Person und ist mit den Kontrollen verknüpft, die er erfüllt.

Einmal hochladen, mehrfach nutzen

Ein Nachweis lässt sich mit Kontrollen aus mehreren Frameworks verknüpfen. Sie pflegen ihn an einer Stelle.

Keine abgelaufenen Belege

Jeder Nachweis hat ein Gültigkeitsdatum. Die App erinnert Sie, wenn er erneuert werden muss.

Nachvollziehbar für den Auditor

Versionen, Status und Aktivitätsverlauf zeigen, wer wann was hochgeladen und geändert hat.

Lücken sofort sichtbar

Die Abdeckung zeigt, welcher Anteil Ihrer Anforderungen schon mit einem Nachweis belegt ist.

So funktioniert es

In 4 Schritten eingerichtet.

  1. 1

    Nachweis hochladen

    Sie laden das Dokument hoch und vergeben Typ, Gültigkeitsdatum und eine verantwortliche Person.

  2. 2

    Mit Kontrollen verknüpfen

    Sie verknüpfen den Nachweis mit den Kontrollen, Problemen und Maßnahmenplänen, zu denen er gehört, auch über Frameworks hinweg.

  3. 3

    Status setzen

    Ein Nachweis ist in Prüfung, verifiziert oder abgelaufen. So sehen Sie, worauf Sie sich verlassen können.

  4. 4

    Aktuell halten

    Läuft ein Nachweis ab, laden Sie eine neue Version hoch. Die alte bleibt im Verlauf erhalten.

Vorher – nachher

Was sich mit Nachweis-Archiv ändert.

Nicht die Arbeit verschwindet, sondern das Suchen, Nachfragen und Hinterherlaufen.

Ohne Sightadel

  • Belege liegen in Netzlaufwerken, Postfächern und persönlichen Ordnern.
  • Dasselbe Dokument wird für jedes Framework erneut abgelegt, in leicht anderen Fassungen.
  • Abgelaufene Zertifikate und veraltete Richtlinien fallen erst im Audit auf.
  • Wer welche Version wann hochgeladen hat, lässt sich nicht nachvollziehen.
  • Vor dem Audit wird eine Ordnerstruktur für den Auditor zusammengestellt.

Mit Sightadel

  • Alle Nachweise liegen in einem Archiv mit Typ, Status und Gültigkeit.
  • Ein Nachweis wird einmal gepflegt und mit Kontrollen aus mehreren Frameworks verknüpft.
  • Die App erinnert, wenn ein Nachweis erneuert werden muss.
  • Versionen und Aktivitätsverlauf zeigen, wer wann was geändert hat.
  • Die Abdeckung zeigt, welche Anforderungen noch ohne Beleg sind.
  • Der Auditor sieht und kommentiert die Nachweise direkt in der App, löschen kann er nichts.

Nachweis-Archiv

Was in den Nachweisdetails steht

Jeder Nachweis hat eine eigene Detailansicht. Dort sehen Sie das Dokument selbst und alles, was dazugehört.

  • Vorschau des Dokuments mit Seitenwechsel und Zoom
  • Download und Auswahl der Version
  • Aktueller Status und Gültigkeit
  • Verknüpfte Kontrollen, Anforderungen und Maßnahmenpläne
  • Hochgeladen von, Hochladedatum und Beschreibung
  • Aktivitätsverlauf mit Zeitpunkt und Person

Nachweis-Archiv

Abdeckung im Blick

Über dem Archiv zeigt Sightadel, wie viele Nachweise hochgeladen sind und welcher Anteil der aktiven Anforderungen damit belegt ist. Darunter steht, wie viele Elemente verifiziert, in Prüfung oder abgelaufen sind.

  • Anzahl hochgeladener Nachweise
  • Anteil der Anforderungen mit Nachweis
  • Anforderungen ohne Nachweis
  • Verifiziert, in Prüfung, abgelaufen

Nachweis-Archiv

Wie oft ein Nachweis erneuert werden sollte

Die Norm schreibt selten ein Intervall vor, sie verlangt Wirksamkeit. In der Praxis haben sich feste Rhythmen eingebürgert. Setzen Sie diese als Gültigkeitsdatum am Nachweis, dann erinnert die App.

  • Richtlinien jährlich prüfen
  • Schulungen jährlich
  • Zugriffsüberprüfungen vierteljährlich
  • Notfallübungen jährlich
  • Lieferantenbewertungen jährlich

Im Detail

Nachweis-Archiv: was Sie wissen sollten.

Was ein guter Nachweis zeigt

Ein Nachweis belegt, dass eine Maßnahme nicht nur beschlossen, sondern gelebt wird. Eine Richtlinie allein reicht dafür selten. Sie zeigt, was gelten soll. Der Auditor will zusätzlich sehen, dass es auch so gemacht wurde: das unterschriebene Dokument, der Screenshot einer Einstellung, das Protokoll einer Schulung, der Auszug aus dem Ticketsystem, das Prüfprotokoll mit Datum und Verantwortlichem.

Gute Nachweise haben einige Merkmale gemeinsam. Sie sind datiert, damit klar ist, wann der Zustand bestand. Sie lassen erkennen, wer verantwortlich war. Und sie passen zur Aussage, die sie belegen sollen. Beschreibt Ihre Antwort im Assessment eine vierteljährliche Zugriffsüberprüfung, erwartet der Auditor mehrere Protokolle, nicht eines.

Achten Sie auch auf den Umfang. Ein Export mit Hunderten Einträgen ist schwer zu prüfen. Besser ist ein Auszug, der den relevanten Teil zeigt, ergänzt um eine kurze Erklärung, wie er entstanden ist. In Sightadel tragen Sie diese Erklärung als Beschreibung direkt am Nachweis ein. Personenbezogene Daten, die für den Beleg nicht nötig sind, schwärzen Sie vor dem Hochladen.

Ordnung im Archiv: Typ, Zuständigkeit, Gültigkeit

Ein Archiv bleibt nur brauchbar, wenn jeder Nachweis beim Hochladen sauber beschrieben wird. Vergeben Sie einen Typ, eine verantwortliche Person und ein Gültigkeitsdatum. Der Typ hilft beim Filtern, die Zuständigkeit klärt, wer bei Ablauf handelt, und das Datum sorgt für die Erinnerung.

Das Gültigkeitsdatum richtet sich nach dem Rhythmus der Maßnahme. Bewährt haben sich jährliche Prüfungen für Richtlinien, Schulungen, Notfallübungen und Lieferantenbewertungen, vierteljährliche Zugriffsüberprüfungen und interne Audits, die jährlich über den ganzen Geltungsbereich verteilt werden. Setzen Sie das Datum etwas vor den tatsächlichen Termin, damit Zeit zur Vorbereitung bleibt.

Der Status zeigt, worauf Sie sich verlassen können. Neue Nachweise stehen in Prüfung, bis jemand sie inhaltlich bestätigt hat. Erst dann sind sie verifiziert. Abgelaufene Nachweise bleiben sichtbar, damit die Lücke nicht verschwindet.

Läuft ein Nachweis ab, laden Sie eine neue Version hoch, statt einen neuen Eintrag anzulegen. So bleiben alle Verknüpfungen zu Kontrollen und Maßnahmenplänen erhalten, und der Verlauf zeigt die Entwicklung über die Jahre.

Einmal belegen, mehrfach nutzen

Viele Frameworks verlangen ähnliche Dinge. Eine Leitlinie zur Informationssicherheit, ein Schulungskonzept, ein Notfallplan oder eine Lieferantenbewertung tauchen bei ISO 27001, NIS2, DORA, BSI C5 und SOC 2 in unterschiedlicher Form auf. Wer für jedes Framework eine eigene Kopie ablegt, pflegt bald mehrere Fassungen, die auseinanderlaufen.

In Sightadel verknüpfen Sie einen Nachweis mit allen Kontrollen, die er belegt, auch über Frameworks hinweg. Geändert wird er an einer Stelle. Kommt ein weiteres Framework hinzu, gehen Sie die vorhandenen Nachweise durch und verknüpfen sie erneut, statt bei null zu beginnen.

Prüfen Sie dabei genau, ob der Nachweis die jeweilige Anforderung wirklich abdeckt. Ähnliche Anforderungen sind nicht immer gleich. Ein Notfallplan, der für ISO 27001 genügt, kann für DORA zu allgemein sein, weil dort weitergehende Erwartungen an Tests und Szenarien bestehen. Dann ergänzen Sie den Plan oder verknüpfen einen weiteren Beleg.

Die Abdeckung über dem Archiv zeigt, welcher Anteil der aktiven Anforderungen schon belegt ist und wo Nachweise fehlen. Das ist der schnellste Weg, Lücken vor einem Audit zu finden.

Was der Auditor mit Ihren Nachweisen macht

In der ersten Audit-Stufe sichtet der Auditor vor allem die Dokumentation. In der zweiten zieht er Stichproben. Er wählt eine Kontrolle, liest Ihre Antwort und will den Beleg sehen. Passt der Beleg, geht er weiter. Passt er nicht, fragt er nach, und aus einer Nachfrage kann eine Feststellung werden.

Typische Gründe für Feststellungen sind abgelaufene Nachweise, fehlende Datumsangaben, Belege, die nicht zur Aussage passen, und Lücken im Zeitraum. Wer eine monatliche Prüfung der Datensicherung beschreibt, aber nur Protokolle aus zwei Monaten vorlegt, hat ein Problem, auch wenn die Prüfungen tatsächlich stattgefunden haben.

In Sightadel erhält der Auditor eine eigene Rolle. Er sieht Nachweise mit Version, Status, Gültigkeit und Verknüpfungen, kommentiert sie und legt nach Ihrer Freigabe Einträge an, etwa Nachweisanforderungen. Löschen kann er nichts. Das erspart den Export in Ordnerstrukturen und das Versenden großer Dateien. Gleichzeitig zeigt der Aktivitätsverlauf, wann ein Nachweis hochgeladen wurde. Belege, die erst am Vorabend des Audits entstanden sind, fallen damit ebenso auf wie Aufzeichnungen, die über das Jahr gewachsen sind.

Fragen und Antworten

Fragen zu Nachweis-Archiv

Mehr im FAQ oder direkt über unser Kontaktformular.

Was gilt als Nachweis?

Alles, was belegt, dass eine Maßnahme gelebt wird: das unterschriebene Dokument, der Screenshot einer Einstellung, das Protokoll einer Schulung, der Auszug aus dem Ticketsystem oder ein Prüfprotokoll mit Datum und Verantwortlichem.

Kann ein Nachweis für mehrere Frameworks zählen?

Ja. Sie verknüpfen ihn mit allen Kontrollen, die er belegt, auch wenn diese zu verschiedenen Frameworks gehören. Geändert wird er nur an einer Stelle.

Was passiert mit der alten Version, wenn ich eine neue hochlade?

Sie bleibt erhalten. In den Nachweisdetails wählen Sie die Version aus, und der Aktivitätsverlauf zeigt, wann gewechselt wurde.

Sieht der Auditor die Nachweise?

Ja, wenn Sie ihm Zugang geben. Mit der Rolle „Auditor extern“ sieht und kommentiert er die Nachweise. Nach Ihrer Freigabe legt er Einträge an oder bearbeitet sie, löschen kann er nichts.

Wo liegen die Dokumente?

In Deutschland. Sightadel wird hier entwickelt und gehostet. Betreiber ist die neonotu GmbH in München.

Wie oft muss ein Nachweis erneuert werden?

Die Normen schreiben selten ein festes Intervall vor, sie verlangen Wirksamkeit. Bewährt haben sich jährliche Prüfungen für Richtlinien, Schulungen, Notfallübungen und Lieferantenbewertungen sowie vierteljährliche Zugriffsüberprüfungen. Diese Intervalle setzen Sie als Gültigkeitsdatum.

Reicht eine Richtlinie als Nachweis?

Selten. Eine Richtlinie zeigt, was gelten soll. Der Auditor will zusätzlich sehen, dass es gelebt wird, etwa durch Protokolle, Schulungsnachweise oder Screenshots. Verknüpfen Sie beides an derselben Kontrolle.

Wie bereite ich das Nachweis-Archiv auf ein Audit vor?

Prüfen Sie einige Wochen vorher die Abdeckung und die abgelaufenen Nachweise. Schließen Sie Lücken, laden Sie neue Versionen hoch und setzen Sie geprüfte Nachweise auf verifiziert. Danach geben Sie dem Auditor Zugang über seine Rolle.

Fangen Sie mit einer Norm an.

14 Tage, voller Zugriff, keine Zahlungsdaten. Was Sie anlegen, bleibt im bezahlten Plan erhalten.